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FUCHS entwickelt Gewerbepark Deutschenbora in Sachsen

Eine weitere Investition zur Schaffung von Gewerbeflächen verbuchte Ende 2019 die FUCHS Immobilien- und Projektentwicklung mit dem Erwerb eines rund 150.000 qm großen Grundstücks direkt am BAB Dreieck Nossen A4 und A14. Bereits seit den 1990er Jahren bestehen seitens der Stadt Nossen im sächsischen Landkreis Meißen Pläne hierfür, die jedoch bisher unverwirklicht blieben. Im Dezember wurde nun mit dem von FUCHS forcierten Aufstellungsbeschluss zu einem Bebauungsplan das Planverfahren zur Schaffung der notwendigen planungsrechtlichen Voraussetzungen eingeleitet. Die strategisch günstige Lage des Gewerbegrundstücks mit direkter Sichtverbindung zur Autobahn sowie das Vorhandensein von Fachkräften vor Ort fördern die Ansiedlung von Produktionsunternehmen.

Nach kurzem Prüfzeitraum hat FUCHS, mit Hauptsitz im bayerischen Berching, das Areal von zwei mittelständischen Unternehmen gekauft. „Als familiengeführtes Unternehmen“, berichtet Robert Fuchs, geschäftsführender Gesellschafter, „haben wir innerhalb von wenigen Wochen den Standort, dessen Perspektiven geprüft und für gut befunden“. Mit dem strate-gischen Erwerb eines der letzten, über 100.000 qm großen Baugrundstücke mit direkter Bundesau-tobahnanbindung im Freistaat Sachsen sind zukünftigen Nutzungen keine Grenzen gesetzt. Nach Aussage von Sascha Dienel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH, wer-den aufgrund des Rückgangs verfügbarer Gewerbe- und Industrieflächen in Autobahnnähe und regelmäßigen Anfragen von Produktions- und Industrieunternehmen hier dringend benötigte Gewerbeflächen geschaffen.

Stärkung als regionaler Wirtschaftsstandort

„Für uns ist das eine gute Chance“, so Uwe Anke, amtierender Bürgermeister von Nossen, „dass sich interessante Unternehmen ansiedeln. Denn aktuell verfügen unsere bestehenden Gewerbege-biete nur noch über kleinere Angebotsreserven. Weiter sollen mit der Neubebauung der Flächen geeignete Maßnahmen in der durch den Verkehrslärm stark belasteten Ortslage Deutschenbora getroffen werden.“

Laut Christian Halpick, Leiter Immobilien und Projektentwicklung bei FUCHS, lag das Ankaufsvolumen des Grundstücks im einstelligen Millionenbereich. Bereits kurz nach dem Erwerb hat FUCHS im direkten Kontakt mit der Stadt Nossen in ein für den Genehmigungsprozess notwendiges Bebauungsplan-Verfahren investiert. So verabschiedete der Stadtrat in der letzten Ratsversammlung 2019 mit großer Mehrheit dessen Aufstellung. Im Zeitfenster von zwei bis drei Jahren sollen nun ca. 300 bis 400 neue Arbeitsplätze entstehen, um den Abzug von Arbeitskräften in die benachbarten Oberzentren Dresden, Leipzig und Chemnitz zu verhindern.